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HOPELAND          Asociación para la integración de animales abandonados.

Im Januar 2018 kam die Nomi ins Tierheim Torredembarra, eine total verängstigte Podenco-Hündin. 
Bereits im Februar war ihr Zustand mehr als kritisch. Sie war dehydriert, frass kaum noch was und wir holten sie gemeinsam mit Suris Stiftung
aus dem Tierheim, brachten sie in eine Klinik zur Genesung und danach ins Therapiezentrum Enska in der Nähe von Madrid.

 

 

 

 

7 Monate später war es Zeit, Nomi zurückzuholen und auf eine unserer Pflegestellen zu integrieren. Hier wird nun die Arbeit fortgesetzt, an ihren Ängsten zu arbeiten, so dass auch 
sie eines Tages ein liebevolles Zuhause bekommen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nomi, Tagebuch einer Angsthündin, 21.09.18, Tag 7

Ich bin es Eure Nomi. Nun bin ich bereits 7 Tage auf meiner Pflegestelle, Zeit fur ein Resümee. 
Ich habe die Woche gelernt, an der Leine zu laufen, und mittlerweile richtig gut. Behutsam wurde ich auf alles vorbereitet. Das Laufen wurde bereits mit einem Kommando erweitert, nämlich "Warten". Das hilft mir dabei, Hürden zu überwinden, die mir bisher Angst gemacht haben. Und meine Pfleger sind da sehr vorausschauend und so habe ich sogar schon gelernt, enge Gassen zu passieren oder an Barrieren stressfrei vorbeizukommen. Im Haus mit den anderen Hunden bin ich auch sehr gerne. Die Hunde hier mag ich, aber auch die ganzen Katzen stören mich überhaupt nicht. Trotzdem bin ich noch immer sehr ángstlich. Ich beobachte alles ganz genau, und so ganz bin ich noch immer nicht angekommen. Das spiegelt sich auch beim Fressen wieder, mein momentan grösstes Problem. Ich fresse nämlich nix, wenn soviel Trudel um mich herum ist. Somit bin ich nachts noch isoliert, damit ich zur Ruhe kommen kann und dann fresse ich auch. Aber meine Pfleger sagen, dass sie mehr als zufrieden sind mit mir. Sie hätten nicht mit so grossen Fortschritten in so kurzer Zeit gerechnet. Alles gut und jeden Tag geht es mir sogar noch ein bisschen besser, ich bin nämlich ziemlich neugierig, für meine Pfleger eine gute Basis, mich an neuem heranzuführen. Halt euch weiterhin auf dem Laufenden, Eure Nomi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nomi, Tagebuch einer Angsthündin - Tag 13 (28.9.18) 


Huhu, hier ist Eure Nomi! Nun bin ich schon fast 2 Wochen auf der neuen Pflegestelle. In der 2. Woche habe ich schon wieder was dazu gelernt: für andere Hunde ist es eine Selbstverständlichkeit, für mich aber ein schwieriger Schritt, denn alles Neue macht mir ja Angst. Nachdem ich in der ersten Woche das Leine laufen gelernt habe (immer fein rechts von meinen Pflegern), musste ich diese Woche lernen, auch links zu gehen. Das war ganz schön schwierig anfangs, hatte ich doch mittlerweile soooviel Sicherheit auf der rechten Seite und plötzlich links!!!?? Aber auch das habe ich meistern können und ich laufe jetzt problemlos auf beiden Seiten. Außerdem wurde mir der Weg, den wir immer gegangen sind zu klein und ich habe es gewagt, auch mal andere Wege zu gehen. Sogar im Auto bin ich schon kurz mitgefahren, um dann neue Wege kennenzulernen. Aber das Auto find ich noch nicht so gut. Im Haus muss ich mich mit menschlicher Nähe auseinandersetzen. Abends, wenn ich müde bin, geniesse ich sogar schon die Streicheleinheiten und entspanne. Ich falle mittlerweile sogar schon in richtigen Tiefschlaf und geträumt habe ich auch schon. Halt Euch weiter auf dem Laufenden, Eure Nomi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nomi, Tagebuch einer Angsthündin. Tag 18 (03.10.18)

Huhu, Hier ist wieder Eure Nomi! 
So ein klein bisschen bin ich nun schon in der Pflegefamilie angekommen. Mittlerweile fresse ich wie ein Scheunendrescher und ich habe die Lebensfreude wieder entdeckt. Während der Spaziergänge wackel ich sogar schon freudig mit der Rute und manchmal trau ich mich sogar, freudig herumzuhūpfen. Bevor wir mit dem Auto fahren bin ich aber noch sehr nervös, trotzdem wage ich es schon, selbständig in das Auto einzusteigen. Das Geschirr lass ich mir mittlerweile auch gut anlegen, das Abmachen macht mir dafür aber noch Angst. Ja, ich muss noch sehr sehr viel lernen, aber mir geht es auf jeden Fall schon viel besser. Halt Euch weiterhin auf dem Laufenden. Eure Nomi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nomi, Tagebuch einer Angsthündin, 13.10.18 (Tag 30).

 

Huhu, hier ist wieder Eure Nomi. 
Mittlerweile habe ich mich im geregelten Tagesablauf gut zurecht gefunden. Die Spaziergänge liebe ich, auch wenn es ganz neue Wege sind, die ich nicht kenne und mir vorher doch noch etwas Angst gemacht haben, bin ich jetzt schon viel entspannter. Auto fahren liebe ich auch, ich kann es gar nicht abwarten, ins Auto zu springen. Nur die Scheibenwischer, die mag ich nicht und machen mir Angst. Die letzten Tage war ein Hauptthema "die menschliche Nähe", denn das ist mein Hauptkonflikt: Ich liebe es abends neben meinen Pflegern auf dem Sofa zu liegen und gestreichelt zu werden und doch habe ich nicht vergessen, wie grausam die menschliche Hand mein ganzes Leben lang zu mir war. An diesem Konflikt arbeiten wir weiter. Aber pssst, ich hab sogar schon die Hand meiner Pfleger ganz vorsichtig geküsst. ;) Gut, ne? ich halte euch weiter auf dem Laufenden. Eure Nomi.

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